Chronik

 
Der Grundstein für den heutigen USVK wurde durch den Sekretär des einstigen "E.S.V. Vorwärts Krems", Herrn Inhofer, gelegt, indem er dem Fußballverein eine Sektion "Schwimmen" beistellte. Mit nur wenigen Schwimmern ließ der damalige Bäderverwalter Bauer im noch nicht in Betrieb genommenen und ungeheizten Hallenbad trainieren.
Schon damals wurde der Bau eine Schwimmbades mit 50 m Länge geplant. Der damalige Vizebürgermeister Karl Mörwald, gleichzeitig Präsident des E.S.V. Vorwärts, bemühte sich sehr, wodurch Vorbereitungen und Platzwahl schnell getroffen waren. Es sollte ein vereinseigenes Bad werden.

1947 zeigte sich aber, daß eine Schwimmsektion bei einem Fußballverein nur schwer nach Größerem streben kann, deshalb ging man daran, sich selbständig zu machen. Ein Proponentenkomitee wurde erstellt, es waren Leute der ersten Stunde. Ein Preisausschreiben sollte den Namen des Vereines ermitteln. In der Sitzung am 1. Oktober 1948 war dem dann so weit. Dieser Termin wurde als Gründungstag genommen. Toni Artner war der Namensgeber für den "Schwimmverein Krems (S.V.K.)".

Im Sommer musste der Verein in der "Lacke" bei unmöglichen Bedingungen trainieren, daher verstärkten sich die Bemühungen, ein Schwimmbad zu schaffen. Frau Glas, Sekretärin in der Gewerbekammer, gewann ihren Chef, Herrn Kempf, für dieses Vorhaben.
Die Vorarbeiten waren schwer, doch alle zusammen schafften es. Am 26. Dezmber 1950 erfolgte der Spatenstich zum Bau des Schwimmbeckens, und schon am 4. Jänner 1951 war Baubeginn.
Unzählige Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder des Vereines. Am 1. September 1951 wurde das Schwimmstadion im Rahmen der NÖ Landesmeisterschaften eröffnet. Es wurde auch ein Sprungturm gebaut.

In den folgenden Jahren wurde der Verein immer größer und stärker. 1952 wurden im neuen Freibad die Österreichischen Jugendmeisterschaften durchgeführt (1. Österreichischer Jugendmeistertitel an Gerti Molnar) und 1953 wurden die 1. Österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse ausgetragen. Die Finanzen bestritt der S.V.K. aus dem Reingewinn von Veranstaltungen sowie Standfesten und Maskenbällen.
Erste Österreichische Staatsmeister wurden Josef Bittner sowie die Gebrüder Deckart. Volker Deckart war dann auch Olympiateilnehmer in Tokyo 1960.

Man versuchte, alle Schwimmsportarten zu fordern: Springen, Wasserball, Schwimmen und Synchronschwimmen. Der erfolgreichste Springer war Alfred Brtnik (fünfmaliger Landesmeister). In der Disziplin Wasserball reichte es sogar einmal zum B-Liga-Meister. Synchronschwimmen scheiterte am kalten Wasser.

Mitte der 50er Jahre wurde der S.V.K. Mitglied der Österreichischen Sportunion und wird seitdem unter dem Namen "Union Schwimmverein Krems" (USVK) geführt.
In den 60er und 70er Jahren wurden Österreichische Jugendmeister Monika Huber, Ulrike Gruber und Reinhold Grünwald, die erfolgreichsten Schwimmer in dieser Ära waren die Geschwister Sissy und Eva Tomandl, die mit ihrem Trainer Alfred Engel schöne internationale Erfolge erringen konnten (EM Teilnahme in Wien und WM Teilnahme in Belgrad) sowie viele Österreichische Staatsmeistertitel.

1968 übernahm die Familie Tomandl das Präsidentenamt. Die Obmänner Adalbert Inhofer, Heinz Pratschner und Engelberth Sabathiel trugen bis 1980 die Verantwortung. Trainer waren Egelberth Sabathiel, Ing. Kurt Kammerer, Herbert Rambausek und Marianne Huber, welche die Anfängerschwimmkurse leitete.

1980 übernahm Erich Maglock die Obmannschaft des Vereines. Es wurden moderne Krafttrainingsgeräte mit Unterstützung der Österreichischen Sportunion, des Landes Niederösterreich und der Gemeinde Krems angeschafft. Ein eigenes Krafttrainingszentrum wurde in der alten Handballhalle errichtet. Durch den Bau der neuen Sporthalle übersiedelte der USVK in die Badearena Krems, wo neben dem Krafttrainingsraum ein Umkleideraum sowie ein modernes Büro eingerichtet wurden.

Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich wurde ein NÖ Leistungszentrum im Schwimmen errichtet. Trainiert wird in zwei Hallenbädern (Badearena und Schulbad) sowie im neuen 50 m-Becken des Freibades.
Die sportlichen Erfolge nach dem Abtreten der Geschwister Tomandl hielt Sylvia Berger hoch.

Ende der 70er Jahre wurde durch den Trainer Ing. Milan Drazdil eine neue Schwimmära eingeleitet. Nach vielen Österreichischen Schüler- und Jugendtiteln etablierten sich Sascha Wandl, Alexander Brandl und Birgit Fürnkranz in der Österreichischen Spitzenklasse.

Von 1995 bis 1998 leitete Erich Maglock das Training für die Leistungsgruppen.

Im Frühjahr 1998 wurde der Unterbau des Schwimmvereines in die Schwimmschule Krems umgewandelt, deren Leiterin Birgit Fürnkranz (staatlich geprüfte Schwimmlehrwartin) ist.

Am 10. September 2001 folgte Dr. Gerald Svoboda als Trainer für das NÖ. Leistungszentrum im Schwimmen. In seiner Ära konnten 3 Leistungsgruppen aufgebaut werden und eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit auf österreichischen Niveau betrieben werden. Mit Eleonore Peter, Jakob Hrubesch, Mario Wohlgemuth und Oliver Kofler konnten Österr. Nachwuchstitel nach Krems geholt werden.

Mit 01. September 2011 übernahm eine ehemalige Schwimmerin des Schwimmverein Krems, Mag. Martina Seif, staatlich geprüfte Schwimmtrainerin, das Training in den Leistungsgruppen.

Derzeit trainieren ca. 120 SchwimmerInnen aller Altersklassen in diversen Gruppen des Union Schwimmverein Krems.

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